Sonntag, 18. September 2016

Nächster Politfrühschoppen zur Präsidentenwahl in den USA am 25. September!


Die anstehende Wahl zum 58. US-Präsidenten polarisiert nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern ist auch für die Welt von Bedeutung.

Der Journalist Victor Grossmann beschäftigt sich schon viele Jahre eingehend mit dem politischen System seines Geburtslandes. Am 25. September ist er beim traditionsreichen Kamenzer Politfrühschoppen der Linken zu Gast.
Die Veranstaltung startet 10 Uhr in den Vereinsräumen des Stadttheaters Kamenz. Dort wird er seine Analyse der politischen Entwicklung und der Kandidaten vorstellen.
Der Eintritt für den Politfrühschoppen ist wie immer frei. 
Weitere Informationen unter www.politfruehschoppen.de

Montag, 12. September 2016

Herzlich Willkommen zur nächsten Beratung der Stadtratsfraktion DIE LINKE in Kamenz!



Liebe Einwohner/innen, Freunde und Mitstreiter/innen,

wir laden Euch/ Sie zur nächsten Fraktionssitzung am Montag, 19. September 2016, um 18.30 Uhr, im Bürgerbüro Kamenz, Grüne Str. 1, herzlich ein.


Wir beraten folgende Schwerpunkt-Themen der nächsten Stadtratssitzung vom 21.09.2016:

  • Beschluss Bestattungswald im Raum Kamenz
  • Elternbeitragssatzung für Kitas
  • Haushaltsplanung 2017-2020
  • Leitbilddebatte zur Entwicklung der Stadt Kamenz
  • Termine und Sonstiges

Im Anschluss verständigen wir uns zu aktuellen Aufgaben und Anträgen und freuen uns über eine aktive Bürgerbeteiligung an den Fraktionsberatungen.


Marion Junge, Fraktionsvorsitzende


Dienstag, 6. September 2016

Der Stadtrat Kamenz entscheidet am 21. September zum Bestattungswald in der Oberlausitz!

Der Einwohnerantrag „Für einen Bestattungs-wald im Stadtwald Kamenz“ wurde am 13. Januar 2015 von der Bürgerinitiative an den Oberbürgermeister Roland Dantz übergeben.

Nach langer Prüfung und Diskussion entscheidet der Stadtrat Kamenz am 21.09.2016 über das Konzept für Naturbestattungen im Raum Kamenz.

Die Bestätigung erfolgt unter dem Vorbehalt, dass der Gemeinderat der Gemeinde Haselbachtal einen Grundsatzbeschluss zur Übernahme der Trägerschaft des Bestattungswaldes fasst. Das Ausschreibungsverfahren zur Bestellung des Verwalters soll im Zeitraum Oktober bis Dezember 2016 erfolgen.

Wir freuen uns, dass die Stadt Kamenz und die Gemeinde Haselbachtal eine gemeinsame Lösung für das Einrichten und Betreiben eines Bestattungswaldes gefunden haben. Nach eingehender Überprüfung aller vorhandenen Stadtwaldflächen wurde die Fläche auf der Gemarkung Reichenau MS (Gemeinde Haselbachtal) als geeignet identifiziert.

Pro Hektar Bestattungswald werden ca. 100 Bäume als Bestattungsbäume ausgewählt und ca. 75 Baumverkäufe pro Jahr abgeschlossen. Die ausgewiesenen Flächen 1 (Gräfenhainer Str. mit 11 ha) und Fläche 2 (Keulenbergweg mit 10 ha) wären bei angenommenen linearen Verlauf der Nachfrage nach ca. 28 Jahren erschöpft. Deshalb empfiehlt es sich, die Umbaumaßnahmen der Fläche 3 unterhalb des Hubrigberges durchzuführen. Mit dieser Maßnahme entsteht langfristig ein artenreicher Laub- und Mischwald.

Die Fraktion DIE LINKE unterstützt dieses Bestattungswald-Konzept und wirbt dafür, dass die anderen Fraktionen im Stadtrat diesem Anliegen vieler Einwohner/innen nach einer naturnahen Waldbestattung zustimmen. 

920 Einwohnerinnen und Einwohner haben den Einwohnerantrag „Für einen Bestattungswald im Stadtwald Kamenz“ im Herbst 2014 unterschrieben. Ein machbares Konzept für die Naturbestattungen im Raum Kamenz liegt seit März 2016 den Stadträten vor. Nach langer Diskussion verständigten sich die Stadträte in den Ausschüssen als Kompromissvariante für das Pachtmodell.


Mit der Umsetzung des Konzeptes für Naturbestattungen im Raum Kamenz schaffen wir in der Oberlausitz ein zusätzliches Angebot für die Menschen, die ihre letzte Ruhe im Wald finden wollen. Wir bitten die Kamenzer Stadträte den Bürgerwillen jetzt umzusetzen!

"Es ist auch Aufgabe der christlichen Kirchen, den Wunsch mancher Menschen nach einem naturnahen Begräbnis zu verstehen und Trauernden auch in diesem Zusammenhang seelsorgerische Begleitung anzubieten." (Superintendent Hans Hentschel; evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Bratsche)

Wir laden die Bürger/innen zur öffentlichen Stadtratssitzung am 21.September, ab 17 Uhr in den Ratssaal Kamenz herzlich ein und bitten um zahlreiches Erscheinen, damit der Bürgerwille respektiert wird. 

Samstag, 3. September 2016

Kundgebung zum Weltfriedenstag in Kamenz – Für eine Welt ohne Krieg und Vertreibung!


Am Weltfriedenstag haben wir Linke parteiübergreifend zur Friedenskundgebung „Für eine Welt ohne Krieg und Vertreibung“ eingeladen. 
Die Landtagsabgeordnete Marion Junge (DIE LINKE), der Oberbürgermeister Roland Dantz, der Stadtrat der Grünen Jörg Stern und der Sozialarbeiter Pierre Lugge sprachen über die Notwendigkeit einer aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema „Krieg und Frieden“ in heutiger Zeit. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! Das muss für uns alle der rote Faden unseres Handelns sein!
Gemeinsam mit der Friedensbewegung fordern wir von der Bundesregierung eine Politik der Abrüstung, der Kooperation besonders mit Russland und der weltweiten partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Deutschland muss endlich aufhören durch militärische Auslandseinsätze und Waffenexporte auch noch an den Konflikten dieser Welt mitzuverdienen! Frieden braucht Bewegung und viele Menschen in unserer Gesellschaft, die sich für Abrüstung, Menschlichkeit und Solidarität engagieren. 
Die Friedenskundgebung wurde von Jugendlichen aus der Region in Zusammenarbeit mit dem Bürgerbüro DIE LINKE. Kamenz, der Landtagsabgeordneten Marion Junge und Flüchtlingen der Stadt Kamenz organisiert. Herzlichen Dank an alle Aktive und Teilnehmer/innen! 
Wir bleiben am Thema „Für eine Welt ohne Krieg und Vertreibung“ dran und laden zur nächsten Quatschrunde am 23. September 2016, um 17 Uhr, Bürgerbüro DIE LINKE. Kamenz, Grüne Str. 1 herzlich ein.

Mittwoch, 31. August 2016

Kundgebung zum Weltfriedenstag am 1. September 2016, 17 Uhr, Marktplatz in Kamenz – Wir laden zum Mitmachen ein!



Friedenskundgebung „Für eine Welt ohne Krieg und Vertreibung!“ auf dem Marktplatz in Kamenz am 1. September 2016

  • 17 Uhr Eröffnung mit Landtagsabgeordnete Marion Junge und Oberbürgermeister Roland Dantz
  • Weitere Redebeiträge
  • Luftballons mit Friedensbotschaften starten
  • Musik, Aktionen, Hüpfburg für Kinder, ...

Es gibt ein offenes Mikrofon. Die Teilnahme steht allen Einwohnern, demokratischen Organisationen und Parteien offen. SPD und Grüne haben ihre Teilnahme zugesagt.

Wir freuen uns auf eine breite Unterstützung und Teilnahme. Die Veranstaltung ist auch für Familien mit Kindern geeignet (Hüpfburg; kleine Bastelangebote).

P.S: Die Kundgebung wird von Jugendlichen aus der Region in Zusammenarbeit mit dem Bürgerbüro DIE LINKE. Kamenz, der Landtagsabgeordneten Marion Junge und Flüchtlingen der Stadt Kamenz organisiert.

Samstag, 20. August 2016

Gemeinsame Vorbereitung der Kundgebung „Für eine Welt ohne Krieg und Vertreibung!“ in Kamenz!


Für eine Welt ohne Krieg und Vertreibung!
Kundgebung zum Weltfriedenstag am 1. September 2016, 17 Uhr, Marktplatz in Kamenz 
Am 1. September vor 77 Jahren entfesselte Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg und brachte damit unermessliches Leid über die Menschheit. Dieser Tag soll uns immerwährende Mahnung sein, dass Kriege immer nur Leid, Tod und Zerstörung über die Menschen bringen – das gilt heute und auch zukünftig.
Experten warnen vor einem Dritten Weltkrieg aufgrund der zunehmenden Konfrontation zwischen Russland und dem Westen. Weltweit sind mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht – vor Hunger, Krieg und Terror in ihrer Heimat. 
Der zunehmenden Kriegsgefahr dürfen wir nicht tatenlos zuschauen! Gemeinsam mit der Friedensbewegung und vielen Menschen müssen wir entschlossen für Frieden und gegen Krieg kämpfen und Widerstand auf der Straße gegen diese kriegstreibende Politik organisieren.
Deshalb Friedenskundgebung „Für eine Welt ohne Krieg und Vertreibung!“ auf dem Marktplatz in Kamenz – Wir laden zum Mitmachen ein! 
Die Teilnahme und weitere Vorbereitung steht allen Einwohnern, demokratischen Organisationen und Parteien offen. Wir suchen parteiübergreifend Unterstützer/innen. Rückmeldung an buergerbuero-kamenz@t-online.de oder telefonisch: 03578/ 787339.
Das letzte Orga-Treffen findet am 26. August, um 17 Uhr, im Bürgerbüro DIE LINKE. Kamenz; Grüne Str. 1 statt.

Dienstag, 16. August 2016

Entscheidung zum Bestattungswald Kamenz - SZ berichtet


Die Stadt Kamenz war Vorreiter im Raum Dresden und Ostsachsen, ist aber mittlerweile überholt worden.
Im Friedewald in Coswig wird der erste Bestattungswald in der Region auf reineweg privater Basis bereits eingerichtet (die SZ berichtete mehrfach), während die Lessingstadt noch immer Vor- und Nachteile abwägt.
OB Roland Dantz: „Wenn wir auf eigenem Grund und Boden eine geeignete Waldfläche gehabt hätten, wär das Thema längst durch.“ Bereits im Januar 2015 hatte eine Bürgerinitiative mehr als 900 Unterschriften von Leuten vorgelegt, die für diese alternative Beerdigungsform eintraten und damit letztlich dem Stadtrat einen Diskussionsauftrag erteilten. Seitdem wurde mehrfach beraten – bislang noch ohne Entscheidung in der Sache. OB Dantz: „Im September soll es nun ein Dafür oder ein Dagegen geben.“ Er selbst plädiere klar für den Bürgerwunsch, könne aber auch mit jedem anderen Votum leben. 
Die Schwierigkeit der Kamenzer Verhältnisse sind nicht etwa fehlende Bäume, in deren Wurzelwerk die Urnen gelegt werden können. Ganz im Gegenteil, die Stadt gehört zu den größten kommunalen Waldbesitzern im sächsischen Forst. Allerdings wurde man nur auf der Gemarkung der Gemeinde Haselbachtal fündig, wo die Stadt unter anderem in der Nähe des Tiefentals bei Reichenau passende Laubwaldflächen besitzt. Da sich für eine solche alternative Bestattungsform gegenwärtig nur etwa drei bis fünf Prozent der Menschen erwärmen können, muss das Einzugsgebiet eh weiträumig gesehen werden.
Vorhaben zielt in die Oberlausitz
Nicht umsonst haben die Kritiker im Stadtrat ja auch das Vorhaben in Coswig durchaus als Konkurrenz zu den eigenen Kamenzer Bestrebungen ins Spiel gebracht. Die Luftlinie zwischen Reichenau und Coswig ist nicht viel länger als 25 Kilometer. Marion Junge (Linksfraktion), die sich von Anfang an für die Initiative eingesetzt hat, hält Kritik an der Größenordnung entgegen: „Für die Dresdner mag der kleine Privatwald bei Coswig eine Alternative sein, unser Vorhaben zielt weit in die Oberlausitz, wo es Derartiges bislang gar nicht gibt.“
Der Vorteil im Haselbachtal wäre, dass hier auf die geplanten 99 Jahre hin eine dreistufige Variante umsetzbar wäre. 13 Hektar in der ersten, und zwölf in der zweiten Stufe. „Sollte das Interesse noch größer sein, könnte noch mal auf zwölf Hektar extra für diesen Zweck Wald angepflanzt werden“, so Junge.
Kompromissvariante gefunden
Ein Streitpunkt der letzten Monate war das Modell des Kamenzer Bestattungswaldes. Zunächst wäre man selbst bzw. ein beauftragter Dritter der Betreiber, jetzt steht eher das sogenannte Pachtmodell im Fokus. „Das ist eine Kompromissvariante, für die sich eine Mehrheit im Stadtrat erwärmen könnte“, meint Junge. Damit werden die möglichen Einnahmen für die Stadt allerdings deutlich reduziert – wie auf der anderen Seite auch das Risiko. Bei der Verpachtung von Waldflächen für die Bestattung können je Hektar etwa 100 Euro pro Jahr erzielt werden. Die wirtschaftliche Betreibung selbst hielte natürlich weitere Einnahmenquellen bereit.
Wie am Ende der Stadtrat am 21. September auch entscheidet, das letzte Wort in der Frage hat eh die Gemeinde Haselbachtal. Ihre hoheitliche Aufgabe ist natürlich nicht die Betreibung eines „Friedhofes“ auf fremder Waldfläche. Sie würde diese Form der „kommunalen Daseinsvorsorge“ hier also vertraglich von der Stadt Kamenz übernehmen und dafür an den Pachteinnahmen beteiligt sein.
Von Frank Oehl / SZ Kamenz, 16.08.2016