Samstag, 20. August 2016

Gemeinsame Vorbereitung der Kundgebung „Für eine Welt ohne Krieg und Vertreibung!“ in Kamenz!


Für eine Welt ohne Krieg und Vertreibung!
Kundgebung zum Weltfriedenstag am 1. September 2016, 17 Uhr, Marktplatz in Kamenz 
Am 1. September vor 77 Jahren entfesselte Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg und brachte damit unermessliches Leid über die Menschheit. Dieser Tag soll uns immerwährende Mahnung sein, dass Kriege immer nur Leid, Tod und Zerstörung über die Menschen bringen – das gilt heute und auch zukünftig.
Experten warnen vor einem Dritten Weltkrieg aufgrund der zunehmenden Konfrontation zwischen Russland und dem Westen. Weltweit sind mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht – vor Hunger, Krieg und Terror in ihrer Heimat. 
Der zunehmenden Kriegsgefahr dürfen wir nicht tatenlos zuschauen! Gemeinsam mit der Friedensbewegung und vielen Menschen müssen wir entschlossen für Frieden und gegen Krieg kämpfen und Widerstand auf der Straße gegen diese kriegstreibende Politik organisieren.
Deshalb Friedenskundgebung „Für eine Welt ohne Krieg und Vertreibung!“ auf dem Marktplatz in Kamenz – Wir laden zum Mitmachen ein! 
Die Teilnahme und weitere Vorbereitung steht allen Einwohnern, demokratischen Organisationen und Parteien offen. Wir suchen parteiübergreifend Unterstützer/innen. Rückmeldung an buergerbuero-kamenz@t-online.de oder telefonisch: 03578/ 787339.
Das letzte Orga-Treffen findet am 26. August, um 17 Uhr, im Bürgerbüro DIE LINKE. Kamenz; Grüne Str. 1 statt.

Dienstag, 16. August 2016

Entscheidung zum Bestattungswald Kamenz - SZ berichtet


Die Stadt Kamenz war Vorreiter im Raum Dresden und Ostsachsen, ist aber mittlerweile überholt worden.
Im Friedewald in Coswig wird der erste Bestattungswald in der Region auf reineweg privater Basis bereits eingerichtet (die SZ berichtete mehrfach), während die Lessingstadt noch immer Vor- und Nachteile abwägt.
OB Roland Dantz: „Wenn wir auf eigenem Grund und Boden eine geeignete Waldfläche gehabt hätten, wär das Thema längst durch.“ Bereits im Januar 2015 hatte eine Bürgerinitiative mehr als 900 Unterschriften von Leuten vorgelegt, die für diese alternative Beerdigungsform eintraten und damit letztlich dem Stadtrat einen Diskussionsauftrag erteilten. Seitdem wurde mehrfach beraten – bislang noch ohne Entscheidung in der Sache. OB Dantz: „Im September soll es nun ein Dafür oder ein Dagegen geben.“ Er selbst plädiere klar für den Bürgerwunsch, könne aber auch mit jedem anderen Votum leben. 
Die Schwierigkeit der Kamenzer Verhältnisse sind nicht etwa fehlende Bäume, in deren Wurzelwerk die Urnen gelegt werden können. Ganz im Gegenteil, die Stadt gehört zu den größten kommunalen Waldbesitzern im sächsischen Forst. Allerdings wurde man nur auf der Gemarkung der Gemeinde Haselbachtal fündig, wo die Stadt unter anderem in der Nähe des Tiefentals bei Reichenau passende Laubwaldflächen besitzt. Da sich für eine solche alternative Bestattungsform gegenwärtig nur etwa drei bis fünf Prozent der Menschen erwärmen können, muss das Einzugsgebiet eh weiträumig gesehen werden.
Vorhaben zielt in die Oberlausitz
Nicht umsonst haben die Kritiker im Stadtrat ja auch das Vorhaben in Coswig durchaus als Konkurrenz zu den eigenen Kamenzer Bestrebungen ins Spiel gebracht. Die Luftlinie zwischen Reichenau und Coswig ist nicht viel länger als 25 Kilometer. Marion Junge (Linksfraktion), die sich von Anfang an für die Initiative eingesetzt hat, hält Kritik an der Größenordnung entgegen: „Für die Dresdner mag der kleine Privatwald bei Coswig eine Alternative sein, unser Vorhaben zielt weit in die Oberlausitz, wo es Derartiges bislang gar nicht gibt.“
Der Vorteil im Haselbachtal wäre, dass hier auf die geplanten 99 Jahre hin eine dreistufige Variante umsetzbar wäre. 13 Hektar in der ersten, und zwölf in der zweiten Stufe. „Sollte das Interesse noch größer sein, könnte noch mal auf zwölf Hektar extra für diesen Zweck Wald angepflanzt werden“, so Junge.
Kompromissvariante gefunden
Ein Streitpunkt der letzten Monate war das Modell des Kamenzer Bestattungswaldes. Zunächst wäre man selbst bzw. ein beauftragter Dritter der Betreiber, jetzt steht eher das sogenannte Pachtmodell im Fokus. „Das ist eine Kompromissvariante, für die sich eine Mehrheit im Stadtrat erwärmen könnte“, meint Junge. Damit werden die möglichen Einnahmen für die Stadt allerdings deutlich reduziert – wie auf der anderen Seite auch das Risiko. Bei der Verpachtung von Waldflächen für die Bestattung können je Hektar etwa 100 Euro pro Jahr erzielt werden. Die wirtschaftliche Betreibung selbst hielte natürlich weitere Einnahmenquellen bereit.
Wie am Ende der Stadtrat am 21. September auch entscheidet, das letzte Wort in der Frage hat eh die Gemeinde Haselbachtal. Ihre hoheitliche Aufgabe ist natürlich nicht die Betreibung eines „Friedhofes“ auf fremder Waldfläche. Sie würde diese Form der „kommunalen Daseinsvorsorge“ hier also vertraglich von der Stadt Kamenz übernehmen und dafür an den Pachteinnahmen beteiligt sein.
Von Frank Oehl / SZ Kamenz, 16.08.2016 

Montag, 15. August 2016

Interkulturelles Volleyballmeeting in Kamenz!


Am 13. August 2016 fand zum wiederholten Mal ein Beachvolleyballspiel im Skaterpark Kamenz statt. Organisiert wurde dies von einer kleinen Jugendgruppe um Jessi mit Unterstützung vom Bündnis für Toleranz und Humanität und der Linken in Kamenz. 
Beim „Volleyball für Toleranz“ hatten die ca. 40 Teilnehmer/innen viel Spaß. Die Organisatoren haben sich über die aktive Beteiligung der Asylbewerber/innen und Flüchtlinge gefreut. Es gab auch Wünsche, mal ein interkulturelles Fußballspiel in Kamenz miteinander zu organisieren. Gemeinsam können wir das und vieles mehr schaffen!

Mittwoch, 10. August 2016

Volleyball für Toleranz in Kamenz!


Am Sonnabend, 13.08.2016 findet ein offenes Volleyballmeeting im Skaterpark Kamenz statt. Ab 10 Uhr soll’s losgehen! 

Wer Zeit und Lust hat kommt vorbei und spielt mit. Getränke und Sitzmöglichkeiten wird es geben, für Musik wird ebenfalls gesorgt. 


Die Mannschaftsbildung erfolgt vor Ort und ist variabel. Weitere Infos unter vbggrcm@gmx.de.

Donnerstag, 4. August 2016

Neues Batteriewerk entsteht in Kamenz!

Daimler baut den Batteriestandort in Kamenz weiter aus und investiert in den nächsten Jahren etwa eine halbe Milliarde Euro!

Wir freuen uns über diese Zukunftsinvestition und Wirtschaftsentwicklung in der Oberlausitz.

Freitag, 24. Juni 2016

Erster Pflegestammtisch in Kamenz!


Der erste Pflegestammtisch findet am 28. Juni 2016, um 18:00 Uhr, im Bürgerbüro DIE LINKE. Kamenz (Grüne Str. 1; 01917 Kamenz) statt.
Thema ist das Pflegestärkungsgesetz II (PSG II).
Referieren wird Konrad Skatula (32), Pflegemanager B.A., seit 2014 Bürger im Ausschuss für Ordnung und Umwelt.
Der erste Vortrag richtet sich an Betroffene, deren Angehörige und alle Interessierten. 
Das Pflegestärkungsgesetz  ist bereits in Kraft getreten und wird für Pflegebedürftige ab 01.01.2017 einige grundlegende Änderungen mit sich bringen.
Nach dem Vortrag gibt es auch die Möglichkeit zum freien Austausch untereinander.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Zukunftsträchtige Lösung für den Schulstandort Kamenz!


Der Kampf um den Erhalt der kreislichen Schulen in der Stadt Kamenz hat sich gelohnt!
Im März 2010 veröffentlichte der Stadtrat Kamenz eine Erklärung zum Erhalt der Lessingschule (Henselstraße) als gymnasialen Standort.
Im Mai 2012 sprachen sich wieder alle Fraktionen im Kamenzer Stadtrat für den Erhalt der Lessingschule als gymnasialen Standort aus und beauftragten den Oberbürgermeister Gespräche mit dem Landkreis zu führen.
Der Landkreis Bautzen als Schulträger hat aufgrund von Brandschutzmängel die traditionsreiche Lessingschule an der Henselschule zum Schuljahr 2012/13 geschlossen. Große Proteste folgten durch die Betroffenen und Einwohner/innen. Im September 2012 fand ein Bürgerforum zum Thema „Stadtentwicklung – Innerstädtisches Gymnasium“ am Stadttheater Kamenz statt.
Auf Antrag der Fraktion DIE LINKE fand eine öffentliche Debatte zur Schulentwicklung in der Stadt Kamenz statt.