Sonntag, 16. Juli 2017

AG Weltfriedenstag – Gemeinsam Friedenskundgebung oder Friedensfest in Kamenz vorbereiten!


Wir laden zur zweiten Beratung in Vorbereitung des Weltfriedenstages am 1. September 2017 herzlich ein.
Gemeinsam und parteiübergreifend wollen wir eine Friedenskundgebung oder ein Friedensfest in Kamenz vorbereiten.
Das zweite Treffen findet am 19. Juli 2017, um 18 Uhr, im Bürgerbüro DIE LINKE. Kamenz, Grüne Str. 1 statt.
Wir freuen uns auf Ihre / Eure Teilnahme und Mitarbeit. Wir bitten um Rückmeldung 
unter marion.junge@slt.sachsen.de
OV DIE LINKE. Kamenz / Radeberg

Montag, 5. Juni 2017

Während der Leitbild-Debatte nicht das Ziel aus den Augen verlieren!



Anfang März wurde auf einer gut besuchten Einwohnerversammlung dieses Ziel so benannt: die Ideen möglichst vieler Bürger herausfordern und mit ihnen gemeinsam ein Leitbild erarbeiten, wie sich Kamenz mit seinen Bürgern 2025 – 2030 präsentieren soll.

Es geht also um die strategische Stadtplanung, welche Stadtverwaltung und Bürger gemeinschaftlich erarbeiten wollen.

Der Startschuss hierfür fiel am gleichen Abend mit der Einladung in vier Foren, in denen   - moderiert von Mitarbeitern der Stadtverwaltung  – zunächst spontan geäußerte Wünsche, Ideen und Vorschläge gesammelt und geordnet wurden. (siehe Bild)

Während der jüngsten Fraktionssitzung der LINKEN informierten sich ihre Stadträte über den Fortgang des Projektes,  ein Vierteljahr nach seinem Start.

Ehrenamtlich tätige Akteure hatten sich damals in vier Arbeitsgruppen zusammen gefunden, in denen zunächst innerhalb etwa eines Jahres verwertbare Visionen entstehen sollten. Wie sich aber bald herausstellte, fehlt es ihnen dafür an unentbehrlichen Sachinformationen zum Beispiel über vorhandene kommunalpolitische Strukturen und ihre Entwicklungstendenzen.

Die aussagefähigen Fachleute aus der Stadtverwaltung fehlten bei den ersten Beratungen über Wirtschaft und Verkehr; Bildung, Soziales und Kultur; Umwelt, Ökologie und Formen der Bürgerbeteiligung.

Um erfolgreich arbeiten zu können, brauchen  die genannten Arbeitsgruppen feste Mitglieder und Ansprechpartner aus der Stadtverwaltung. Sowohl für die erforderlichen Sachinformationen, für die Beantwortung von Fragen, die zweifellos im Arbeitsprozess auftauchen als auch für die fortwährende öffentliche Einladung interessierter Bürger*innen zur Mitarbeit oder auch zur Beratung einzelner Themen.

Eine aktiv in die Gestaltung ihrer Lebensumwelt einbezogene städtische Bürgerschaft gehört,  zu den unabdingbaren Bedingungen des guten Funktionierens eines künftigen Kompetenzzentrums der globalen Batterieproduktion  in Kamenz. Davon sind die Stadträte der LINKEN überzeugt.

Autor: Günter Zimmermann

P.S.: Nach dem Rücktritt von Frau Domsch als Moderatorin der „Leitbilddebatte Kamenz 2030“ sollte die Arbeit in den begonnenen Arbeitsgruppen fortgesetzt werden. Dafür wird jedoch dringend die Sachkompetenz und Mitarbeit der Fachleute aus der Stadtverwaltung in den jeweiligen AG’s benötigt. Ein erfolgreicher Bürgerbeteiligungsprozess funktioniert nur im Dreiklang von Bürgerschaft, Stadtrat und Stadtverwaltung.


Aktuelle Zusammensetzung der Arbeitsgruppen „Leitbilddebatte Kamenz 2030“

Arbeitsgruppe 1: Wohnen, Arbeiten, Handel, Gewerbe, Städtebauliche Entwicklung

  • Fichte, Jens
  • Gröbner, Rainer
  • Heichel, Karin
  • Busch, Julia
  • Petasch, Torsten
  • Gebler, Sandro
  • Kirschke, Simone
  • Peltzer, Marco
  • Hasselbach, Anne
  • Reinhold, Jochen

Arbeitsgruppe 2: Soziales, Bildung, Freizeit, Kultur, Tourismus, Sport

  • Schmidt, Volker
  • Hassert, Diana
  • Schiewack, Michael
  • Lehmann, Marita
  • Sarink, Margot
  • Reinhold, Jochen
  • Tschentscher, Sieglinde
  • Edelmann, Thorsten


Arbeitsgruppe 3: Verkehr, Umwelt, Erneuerbare Energien

  • Koch, Andreas
  • Bäuerle, Jörg
  • Busch, Matthias
  • Kirschke, Jan
  • Koch, Friederike
  • Johne, Volker
  • Stern, Jörg
  • Pallmann, Heidrun
  • Käppler, Alexander


Arbeitsgruppe 4 - Bürger, Politik, Verwaltung, Kommunikation

  • Sondermann, Peter
  • Schomber, Wulf-Dietrich
  • Reinhold, Jochen
  • Stoklas,Horst


Montag, 22. Mai 2017

Interkultureller Frauentreff am 26. Mai im Haus der Begegnung Kamenz!


Die 4. Frauengesprächsrunde findet dieses Mal am 26. Mai 2017 im Haus der Begegnung, Christian-Weißmantel-Straße 3, in Kamenz statt. 
Wir treffen uns um 14.15 Uhr an der Bushaltestelle Neschwitzer Straße und fahren mit dem Stadtbus in das Neubaugebiet. 
Wir treffen uns gegen 14.45 Uhr mit der Vereinsvorsitzenden des HdB Frau Ewert und wollen das Haus kennenlernen und gemeinsam ins Gespräch kommen. 
Wir laden zum interkulturellen Gespräch und Begegnung herzlich ein.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Einladung zur öffentlichen Fraktionssitzung im Bürgerbüro Kamenz!


Die Fraktion DIE LINKE im Kamenzer Stadtrat lädt Sie / Euch zur Fraktionssitzung am Montag, 22.05., um 18.30 Uhr, in das Bürgerbüro Kamenz, Grüne Str. 1, herzlich ein. 

Wir wollen uns zu folgenden Themen und Schwerpunkten verständigen: 

1.   Auswertung der Stadtratssitzung vom 10. Mai
2.   Halbzeitbilanz zur Stadtratsarbeit DIE LINKE. Kamenz
3.   Kommunalpolitische Schwerpunkte 2017-2019
4.   Aktueller Stand der Leitbild - Debatte in Kamenz
5.   Termine und Sonstiges 

Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion und laden die Bürger/innen ein, mit uns gemeinsam zu diskutieren und aktuelle Themen der Stadtpolitik zu bearbeiten.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Seit 27 Jahren kommunalpolitisch unterwegs!



Am 6. Mai 1990 fanden die ersten freien DDR-Kommunalwahlen statt.

Als 26 Jährige wagte ich den Schritt und wurde in die erste Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kamenz gewählt. 

Seit nunmehr 27 Jahren arbeite ich ehrenamtlich als Stadträtin und seit 12 Jahren als stellvertretende Bürgermeisterin in der Stadt Kamenz.
Ich möchte mich bei allen Wegbegleiter und Unterstützer herzlich für die Zusammenarbeit bedanken. Der jüngeren Generation möchte ich sagen, wer etwas verändern will, sollte die Chance ergreifen und die Stadt- oder Gemeindepolitik aktiv mit gestalten.
Die Politik wird nicht hauptsächlich von den Berufspolitikern gemacht, sondern von den vielen ehrenamtlichen Kommunalpolitiker/innen und Vereinen in den Gemeinden, Städten und Landkreisen. Ihre Arbeit möchte ich gern weiter unterstützen und wertschätzen.
Wer Lust und Interesse auf Kommunalpolitik hat, kann sich gern bei mir im Bürgerbüro Kamenz (Tel.: 03578/ 787339; E-Mail: buergerbuero-kamenz@t-online.de) melden. Ich stehe als Ansprechpartnerin zur Verfügung und möchte gern meine Erfahrungen weiter geben.
Ihre / Eure Marion Junge; Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Stadtrat Kamenz

Freitag, 5. Mai 2017

Weiterentwicklung der Fläche unterhalb der Lessingschule - eine gemeinsame strategische Aufgabe für Stadtrat, Stadtverwaltung und Bürgerschaft!


Die Skizze aus einer Studie der Planungsgruppe Neumann zeigt, wie sich der Campus entwickeln könnte. Die Einbeziehung einer Schulsportanlage wie am Schweitzerhaus an der Macherstraße dürfte vom Platz her schwierig zu sein.

© Zeichnung: Planungsgruppe Neumann


Seit ein paar Wochen gibt es im Stadtrat und in der Öffentlichkeit heftige Debatten zur Entwicklung des  Gründerzeitquartier - Oststraße / Hoyerswerdaer Straße /Henselstraße.

Die Stadtratsmehrheit hat am 29. März 2017 folgenden Beschluss gefaßt:

Mittwoch, 5. April 2017

Klare Worte zum „Filet-Stück“

Was nicht in der SZ steht


Die Kakophonie (siehe Wikipedia!) war zu erwarten. Alle, die andere die ungeliebte Arbeit machen lassen, fallen jetzt über die Stadträte her, teils offen aber meistens wie gewohnt anonym. Es ist an der Zeit, ein paar klare Worte dazu zu sagen.
Die Fraktion Die LINKE hat sich vor einem Jahr dem Antrag der CDU-Fraktion angeschlossen, die Vergabe der Grundstücksflächen unterhalb der Lessingschule zu stoppen, weil auch wir uns gewissermaßen überfahren gefühlt haben und vorschnelle Entscheidungen verhindern wollten. Die Fraktion Die LINKE, und nicht wie in der SZ wissentlich falsch behauptet die CDU-Fraktion, hat vorgeschlagen, zur Nutzung des Areals eine Ideensammlung in Gestalt einer Bürgerbefragung durchzuführen. Diesen Vorschlag habe ich persönlich im Auftrag der Fraktion allen Stadträten unterbreitet und um Mitwirkung bei der Organisation und Ausgestaltung gebeten. Das Ergebnis ist schnell im ganzen Umfang dargestellt: Es kamen ganze 2 (in Worten: ZWEI) Rückmeldungen: Stadtrat Jan Geppert unterbreitete einige ergänzende Vorschläge und signalisierte damit Unterstützung des Anliegens. Stadtrat Ehrenfried Techritz teilte mit, dass er dafür eher den gewählten Stadtrat in der Pflicht sähe. Das war es schon! Der Rest war Schweigen. Eine Anfrage bei der City-Initiative (der Kamenzer Vereinigung der Gewerbetreibenden und Händler) ergab, dass man „eine solche parteipolitische Maßnahme“ nicht unterstützen wolle und es darüber hinaus sehr wohl Interesse dafür gäbe, dass dort ein solcher Markt entstehe (!!!). Das war vor knapp einem Jahr. Inzwischen ist mir kein einziger Vorschlag bekannt geworden, der auch nur ansatzweise realisierungsfähig gewesen wäre. Genau das war der Grund, der die Linksfraktion dazu bewogen hat, der Aufhebung des Beschlusses vom vergangenen Jahr zuzustimmen.